Stefanie Jahn

Schreiben & Gestalten mit Empathie

Jahresrückblick 2021: Einfach mal starten

Mein Jahresrückblick 2021

Hej!

Ich nehme dich mit durch mein Jahr 2021. Ich habe bei der Aktion #jahresrückblog21 von sympatexter mitgemacht und dies ist mein Artikel: In meinem Jahresrückblick dreht sich eigentlich alles um meinen Weg in die Selbstständigkeit. Das war auch das allergrößte Thema für mich dieses Jahr. Trotzdem habe ich versucht, dieses große Thema meines Jahresrückblick auf mehrere Blöcke zu verteilen. Aber auch andere Themen haben sich drunter gemischt. Lies selbst, was in den letzten Tagen entstanden ist.

Inhaltsverzeichnis

Mit positiver Energie, Achtsamkeit und Selbstfürsorge ins neue Jahr

Mein Jahr fing mit dem Vorsatz an, mehr auf mich zu achten und mich beruflich zu verwirklichen. Wie genau das aussehen sollte, wusste ich im Januar noch nicht genau. Klar war, dass ich zu Februar gekündigt hatte und mich definitiv von meinem alten Beruf verabschieden würde. Schon allein dieser Schritt gab mir einen Aufschwung.

Positive Energie tanken im Bremer Bürgerpark

Von unentschlossen zu entschlossen

Ich habe zwischen vielen Stühlen Anfang diesen Jahres auf dem Boden gesessen. Nachdem ich gekündigt hatte, stand für mich noch nicht gleich fest, dass ich es mit der Selbstständigkeit probieren werde. Zunächst fing ich mich an, auf verschiedene Jobs, die zu meinem Master passen, zu bewerben. Doch nach ein paar Absagen, aber auch Einladungen zu Gesprächen und Zusagen, habe ich mich dagegen entschieden. Während des Bewerbungsprozess habe ich gemerkt, dass ich mich gerade nicht an eine Institution, eine Firma oder einen Ort binden möchte. Ich hatte erstmal genug davon. Ich wollte nun mein eigener Chef werden und mit Wunschkund:innen, kreativ und im eigenen Rhythmus arbeiten. Jetzt musste nur noch ein Plan und eine Idee her, um den Schritt in die Selbstständigkeit einzuleiten. Daran hakte es noch zu dem Zeitpunkt und ich schwankte: Sollte ich mich nicht doch mit meinem Master bewerben? Habe ich nicht deshalb studiert? Kann ich mich wirklich schon zu diesem Zeitpunkt selbstständig machen? Habe ich genug Wissen dafür?

Ideen kommen und bleiben

Nicht nur eine Idee, sondern gleich mehrere Ideen wurden geboren. Zwei sind geblieben. Lektorat und Content Design. Ich habe oft gehört, dass eine spitze Positionierung wichtig ist. Doch ich kann mich noch nicht zwischen den beiden entscheiden, bilde mich mit Freude daran in beiden Bereichen weiter und möchte weiterhin beides umsetzen. Außerdem finde ich nicht, dass sie sich gegenseitig ausschließen. Ich habe das Gefühl, dass die beiden Bereiche gut kombinierbar sind. Ob und wer am Ende vielleicht doch das Rennen machen wird, wird sich in der Zukunft zeigen.

Hallo Selbstständigkeit

Als die beiden Ideen frisch gebacken vor mir standen, war es für mich klar wie Kloßbrühe, dass ich sie nur mit dem Sprung in die Selbstständigkeit umsetzen kann. Doch was bedeutet Selbstständigkeit? Was gehört alles dazu und was nicht? In meiner Familie ist niemand selbstständig. Eine einzige Freundin arbeitet in Vollzeit als Selbstständige. Eine andere arbeitet nebenberuflich auf Honorarbasis. Das war bis dato mein Kontakt zur Welt der Selbstständigen. Da ich lieber vorbereitet bin, musste ich mir Hilfe suchen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit mich auf den Gründungszuschuss zu bewerben. Das wollte ich ebenfalls nutzen, auch damit ich den Schritt wage. Ich benötige oft die gewisse Portion Sicherheit. Es fühlte sich für mich schließlich an wie ein Schritt ins Ungewisse.

Hilfe bei der Gründung

Zum Glück gibt es Gründungszentren und hier in Bremen ist das Starthaus die Anlaufstelle. Sie haben mir beim Beantragen des Gründungszuschusses und Schreiben des Businessplanes sehr geholfen. Durch den Kontakt zum Starthaus Bremen habe ich wiederum von der Coachingreihe bei belladonna erfahren. In meinem ersten Blogbeitrag habe ich darüber schon berichtet. Während der Coachingreihe habe ich viel gelernt, gelacht und auch geweint.

Ich werfe meinen Businessplan und meinen Antrag auf den Gründungszuschuss in den Postkasten

Social Media und Podcast rundum Selbstständigkeit folgen

Gleichzeitig bin ich auf Social Media Plattformen und im Podcast-Universum auf die Suche nach anderen Selbstständigen gegangen und war überrascht, wie vielen Selbstständigen ich sowieso schon gefolgt habe. Es war mir, ehrlich gesagt, nicht bewusst. Manchmal hat man Tomaten auf den Augen. Nun, da die Tomaten abgefallen waren, habe ich angefangen bewusst zu folgen und zu beobachten. Doch der Schritt zur eigenen Umsetzung folgte nicht so gleich. Meine introvertierte Zurückhaltung lässt grüßen.

Ella und eine meiner Stärken: Die Geduld

Meine kleine Ella und ich

Seit ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich mir gewünscht, irgendwann in der Zukunft wieder einen vierbeinigen Weggefährten an meiner Seite zu haben. Erst Ausbildung und Schichtdienst, dann Studium und Auslandssemester standen der Erfüllung dieses Wunsches bisher im Wege. Doch mit der Idee selbstständig von zu Hause zu arbeiten und der eingekehrten Ruhe, an einem Ort auch länger verweilen zu können, gab es keine Argumente für mich dagegen. Deshalb haben wir angefangen, uns umzuhören und umzuschauen. Viel schneller als am Anfang gedacht, ist dann die kleine Ella bei uns eingezogen. Sie hat so viel Freude mit sich gebracht. Aber auch Tränen sind geflossen. Ich war ja dabei, meine Selbstständigkeit aufzubauen und deshalb fand ich es oft nicht einfach, beidem gerecht zu werden. Es war aber auch des Öfteren eine Geduldsübung. Mir wurde schon oft gesagt, dass ich eine wahnsinnige Geduld auf den Tisch legen kann. Doch die kleine Ella versuchte alles daran zu setzen, diese auf die Probe zu stellen. Ella fand es nämlich ganz schön langweilig sich neben mir auf ihrem Platz unter meinem Schreibtisch auszuruhen, während ich mich an die Arbeit machen wollte. Tischbeine anknabbern, das ein oder andere Mal auch mal einen Fuß mit der Zunge kitzeln oder am Hosenbein ziehen, gehörten zu den vielen Fähigkeiten der kleinen Ella.Nach dem ersten Wirbelwinden wurde es aber ruhiger. Ella gewöhnte sich an unser Leben und wir uns daran eine kleine vierbeinige Tochter zu haben, die allerlei Unsinn im Schilde führt. Es war schön die Pausen draußen mit kleinen Spaziergängen und Übungen zu füllen und ihr beim Wachsen zu zusehen.

Nach der Ruhe folgt der Sturm

So ruhig sollte es aber dann doch nicht bleiben. Es fing damit an, dass Ella anfing, ab und zu zu hinken. Dann wurde aus ab und zu mehr und wir fuhren mit ihr zum Tierarzt. Erst wurde ein Kreuzbandriss vermutet. Nach langem Warten auf einen Termin in der Klinik, zeigte ein Röntgenbild, dass nicht das Knie sondern die Hüfte Ella Probleme machte.

Ella nach der Op mit Kragen und Wundverband

In der Wachstumsfuge musste sich wohl eine Entzündung gebildet haben, was zu einer Nekrose führte. Wie genau das entstanden ist, konnte keiner erklären. Doch ist es anscheinend bei jungen Hunden nicht ganz untypisch und es gibt zum Glück Behandlungsmöglichkeiten. In Ellas Fall hieß allerdings die einzige Möglichkeit: eine Op. Die kleine Ella musste mit ihren acht Monaten schon viel mitmachen. Aber sie hat alles ruhig ertragen. Und nach ein paar Tagen wieder ihren Schabernack getrieben. Die Op-Wunde ist gut verheilt und nun werden mit Hilfe von Physiotherapie die Muskeln aufgebaut, sodass sie im nächsten Jahr rumtoben und ganz Hund sein kann. Schon jetzt benutzt sie ihr Bein und wir haben Hoffnung ihr ein schönes Hundeleben trotz der Startschwierigkeiten ermöglichen zu können. So müssen wir genau wie Ella Geduld üben und ihr Bein ihr zu Liebe schonen. Die langen Waldspaziergänge werden noch früh genug kommen.

Manchmal ist es an der Zeit auch einrichtungstechnisch Veränderungen vorzunehmen

Mit meinen ersten Testkund:innen war mir klar, ich will den Schritt weitergehen. Das hieß auch: Ich brauchte einen neuen Laptop und einiges mehr. Ich habe in meinem Studium angefangen, so nachhaltig und minimalistisch zu leben wie möglich. Auch aus dem Grund mit leichten Gepäck von hier nach dort zu ziehen. Doch nach zehn Jahren und dem Entschluss, an diesem Ort länger zu verweilen, durfte nicht nur ein Hund einziehen, sondern mussten und durften dann doch mal ein neuer Laptop und andere Dinge her. Erst recht, wenn die Grafikprogramme schon so langsam laufen, dass man befürchten muss, sie laufen gleich rückwärts. Ein großer Bildschirm, Drucker und Pultordner folgten. Diese Dinge machten mir das Leben definitiv einfacher. Das bedeutet auch nicht, dass ich dem Minimalismus und der Nachhaltigkeit den Rücken zugewandt habe. Ich versuche sie auch weiterhin in meinem Alltag, ob privat oder beruflich zu leben. Mich spricht minimalistisches Design mehr an, als überladenes. Nachhaltigkeit kann in so vielen Ecken unseres Lebens beachtet werden.

Meine gemütliche Büroecke wird eingerichtet

Ein gemütlicher Büroplatz regt die Produktivität an

Am Anfang habe ich zwar nicht in einer Garage, wie in der Geschichte einer großen, bekannten Techfirma, gesessen, aber einen richtigen Arbeitsplatz hatte ich auch nicht. Als Arbeitsplatz diente unser Esstisch im Wohnzimmer. Nachdem ich mich entschieden hatte, mich selbstständig zu machen und von zu Hause zu arbeiten, wurde der Wunsch nach einem gemütlichen Arbeitsplatz immer größer. So zog ein Holzschreibtisch ein, an dem ich auch jetzt für meinen Jahresrückblick sitze und was soll ich sagen, es ist gemütlich geworden. Ein Platz, wo ich kreativ sein kann. Hier arbeite ich noch viel lieber. Es reicht mir vollkommen. Mehr benötige ich nicht. Von meinem Freund habe ich dann auch zum Start in die Selbstständigkeit diesen kleinen, süßen Glückskastanie bekommen. Das Bäumchen macht sich wirklich gut auf meinem Schreibtisch. Findet ihr nicht auch?

Urlaub in Schweden

Diesen Sommer waren wir in Südschweden. In der Nähe von Malmö mitten in Skåne haben wir uns eine Ferienwohnung genommen. Zu fünft. Es war der erste Urlaub mit Ella. Wir waren alle überrascht, wie gut sie die Stunden im Auto und auf der Fähre entspannt zwischen uns lag und wie höflich sie durch die Straßen Malmös mit uns geschlendert ist. Ganz besonders war für sie aber zum ersten Mal das Meer zu sehen, zu riechen und das Kitzeln des Sandes unter den Pfoten zu fühlen. Auch ich habe es genossen mit ihr am Strand zu toben, die Dünen hoch und runter zu rennen und die Füße in die kühlen, schwappenden Wellen zu stecken.

Auf dem Weg zum Strand in Schweden

Schwedenliebe

Meine Liebe zu Schweden wird wahrscheinlich nie enden. Die sanfte Sprachmelodie lässt mich jedes Mal melancholisch und zugleich beschwingt aufatmen. Sechs Jahre ist es nun schon her, dass ich ein Jahr lang in Stockholm gelebt habe. Und ich bin immer noch so dankbar für diese tolle Zeit. Ich habe so viel über mich selbst und transkulturellen Austausch gelernt. Diese Stadt hat mich belebt und betört. Vi ses, Stockholm mitt hjärta. Ganz bestimmt und hoffentlich ganz bald. So lange werde ich meinen Kopf in die mitgebrachten, schwedischen Bücher stecken und die Sprache inhalieren, um in ihrer melancholischen Beschwingtheit zu verweilen.

Kaum Urlaub, trotzdem dankbar

Sonst, außer ein paar kleine Wochenendtrips gab es dieses Jahr keinen Urlaub. Ich liebe es zu reisen und war sonst immer jedes Jahr unterwegs. Das ist schon ein bisschen merkwürdig für mich. Dennoch bin ich dankbar für diese Pause. Endlich konnte ich ein wenig ankommen, ohne mich mit neuen eindrücken abzulenken. Aber seit der Pandemie habe ich mich zu Hause eingemummelt, zwar schlummert meine Reiselust tief in mir – Ich kann spüren, wie sie blubbert und leicht vor sich her summt – doch muss sie noch etwas gedulden, für nächstes Jahr schmiede ich endlich wieder Reisepläne. Ganz bestimmt geht es nach Skandinavien, nach Norwegen dieses Mal.

Menschen kommen und Menschen gehen aus dem Leben

Das Jahr hat mir aber nicht nur Geschenke wie Selbstständigkeit, Dankbarkeit und Ella gebracht. In diesem Jahr gab es einen Todesfall in meiner Familie. Ich schreibe über dieses persönliche Ereignis, weil ich finde, dass das Sterben zum Leben dazugehört und nicht in die Tabuecke geschoben werden sollte.

Verlust gehört zum Leben dazu

Verlust gehört zum Leben dazu

Dieses Jahr ist mein Großvater gegangen. Ganz leise, fast heimlich hat er diese Welt verlassen. Meine Tante und meine Eltern waren anwesend. Ich bin kurze Zeit später dazugekommen. Vergessener Impfpass, zurück nach Hause und wieder hin, Zettel ausfüllen und als ich endlich ankam, war er nicht mehr da. Nur noch seine menschliche Hülle. Es erschrickt mich nicht. Ich kenne diesen Anblick nur zu gut. Ich kenne das Gefühl. Und doch ist es anders, wenn jemand aus der Familie geht. Die Trauer und der Schmerz sind anders. Die Gefühle von den anderen so nahe und selbst auch unmittelbar betroffen tappe ich mit einem Bein in der Hilflosigkeit herum. Verlust ist nämlich für mich genau das, die Hilflosigkeit nichts dagegen machen zu können, dass man jemanden oder etwas verliert.

 

 

Das Gegenteil von Gehen ist Kommen.

Ich wollte das Gehen nicht auslassen, weil, wie ich schon erwähnt habe, es zum Leben dazugehört. Doch trotz dieses traurigen Ereignisses war mein Jahr vom Kommen geprägt. Durch meinen Start in die Selbstständigkeit sind neue Bekanntschaften, Kontakte und die kleine Ella in mein Leben gekommen. Ich bin so dankbar, dass ich diese Weggefährten gefunden habe. Und mein anderer Großvater ist nach Bremen gezogen, wodurch ich wieder mehr Kontakt zu ihm habe.

Wir hatten Spaß zusammen auf dem Ischa Freimaak, Bremen

Spring dahin, wo die Angst wohnt

In meinem Blogbeitrag über Growth-Mindset, der im Rahmen eines Themas dieses Artikels entstanden ist, schreibe ich über Zweifel und Ängste. Wenn ich zurückblicke, sind es oft meine Ängste, die mich antreiben. Ich versuche an ihnen zu arbeiten und das geht nur, wenn ich dahin gehe, wo die Angst wohnt. Traust du dich nicht eine Fremdsprache zu lernen oder im Ausland zu wohnen? Geh dahin. Hast du Höhenangst? Geh wandern in den Bergen. Hast du Angst vor dem Auto fahren, setze dich hinter das Steuer und mache einen kleinen, schönen Ausflug. So habe ich es gehalten und ich werde es auch weiterhin so machen. Wäre ich meinen Ängsten nicht entgegen getreten, hätte ich so viele Dinge nicht gesehen und nicht erlebt. Gerade da, wo die Angst wohnt, ist das spannende Leben zu finden, sind die Abenteuer zu Hause. Auch wenn es mir schwer fällt, meine Fähigkeiten zu verkaufen, springe ich gerade in die Selbstständigkeit.

Raus aus dem Schneckenhaus

Vor allem durch die Pandemie habe ich mich noch mehr in meinen introvertierten Höhlenmodus eingeigelt. Also wieder raus aus dem Schneckenhaus. Sichtbar werden ist ein Punkt, an dem ich noch ordentlich arbeiten möchte. Ich plane einen Podcast und einen Newsletter Anfang nächsten Jahres zu starten, wie und wann genau, daran sitze ich momentan noch. Erstmal möchte ich meinen Instagram und meinen Blog ordentlich pflegen und dann kommen die nächsten Ideen.

Meine Website ist endlich online und ich fange mit Instagram an – besser unvollkommen als nie

Whoo, whoop! Ich habe endlich meine Website veröffentlicht nach unendlich vielen Versionen. Ich werde sie bestimmt noch verändern, aber erst mal ist sie online und erreichbar und das ist super. Auch über meinen ersten Beiträge bei Instagram freue ich mich. Es hat Monate vom Erstellen des Accounts bis zum ersten Post gedauert. Ich habe erst nicht gewusst, womit ich anfangen soll. Dann habe ich mich nicht getraut. Mit meiner Website und den ersten Blogbeiträgen kam dann auch der Mut und die Verknüpfung mit Instagram. Manchmal braucht es einfach eine Brücke und das kann auch der Blog oder die Website sein.

Mein größtes Learning

Mein größtes Learning dieses Jahr? I just say mindset 🤪
Mein größtes Learning dieses Jahr kann ich mit dem Wort Mindset zusammenfassen. Kurz erklärt: Mindset bedeutet übersetzt nichts anderes als Einstellung oder Denkweise. Es geht also um die Einstellung oder Denkweise eines Menschen, die bestimmt, wie er/sie situativ handelt oder reagiert.

Glaubenssätze und Mindsetshift

Die Beschäftigung mit meinem Mindset hat mein Leben zum positiven verändert. Ich habe diesen Begriff vor ungefähr einem Jahr zum ersten Mal in einem Podcast gehört und mir für 2021 vorgenommen, mich tiefer damit zu beschäftigen. Für mich hängt es stark mit dem Begriff Mindset-Shift zusammen. Dies bedeutet vor allem sich selbst und seine Einstellung zu Dingen oder Situationen zu verändern. Ich habe dieses Jahr einige Glaubenssätze an die Oberfläche gekitzelt, um an ihnen zu arbeiten.

Money-Mindset

Die größte Baustellen war und ist mein Money-Mindset. Money-Mindset ist wortwörtlich zu nehmen und bezieht sich auf die Einstellung zum Geld. Meine ist von vielen negativen Glaubenssätzen geprägt, die mir spätestens beim Gründen im Wege gestanden hätte. Sätze wie: „Ich kann von Luft und Liebe leben, andere brauchen das Geld ja viel dringender als ich.“ „Geld ist schlecht/stinkt.“ „Viel Geld macht mich zu einem schlechten, prolligen Bonzen.“ wohnten in meinem Kopf. Zum Glück sind einige von ihnen schon ausgezogen. Doch ein paar erweisen sich als hartnäckige Untermieter und so fallen mir solche Dinge wie Preiskalkulation auch immer noch nicht leicht.

Ein Ausblick: Was ich mir für das nächste Jahr wünsche

Ella in Schweden am Strand

Meine Wünsche für das neue Jahr sind einfach: Ich wünsche mir mehr Mut über meinen Schatten zu springen und der Angst entgegen. Beruflich wünsche ich mir vor allem Sichtbarkeit, sodass ich mit meiner Selbstständigkeit so richtig durchstarten werde, dass ich meine eigenen Ideen und Projekte umsetzen werde, dass ich tollen Menschen bei ihrem Business oder ihrem Projekt mit meiner Arbeit unterstützen kann und dass mich meine Arbeit erfüllt und zufrieden macht. Ich wünsche mir natürlich auch meine negativen Glaubenssätze weiter bearbeiten zu können, mir weiterhin meine Zeit für Selbstfürsorge zu nehmen und auf mich und meine Bedürfnisse zu achten. Privat wünsche ich mir, dass wir unseren kleinen Ella ein schönes Hundeleben bereiten können, dass ich mir Zeit zum Reisen nehme, einfach Leichtigkeit im Leben und dass wir viel Spaß und schöne Momente zu dritt erleben werden.

Allen und jedem, die bis hier hingelesen haben (Nee, natürlich auch allen anderen, aber sie werden es vielleicht nicht erfahren🤪) wünsche ich Gesundheit, Glück und viel Erfolg im neuen Jahr. Genießt die Festtage und rutscht gut rein.

Bis dahin herzliche Grüße,

Stefanie

© 2022 Stefanie Jahn